::: FUSSBALL ::: Landesliga :::| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Beitrag | Probetraining | Beitrittsformular | ... zurück | ![]() "Die Zukunft des Fußballs ist weiblich ..." Bei Seitenwechsel hat die fußballerische Zukunft mit der ersten Trainingsgruppe im Herbst 1999 begonnen. Inzwischen gibt es über 100 Weiblichkeiten, die begeistert des runde Leder treten. Ein kleiner Teil des fußballverrückten Seitenwechselvölkchens ist sogar so begeistert, dass seit 2006 in der Liga gekickt wird. Die erste Saison 2006/2007 war so sensationell, dass das Team direkt von der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen ist. Ein bunt gemischtes Team aus ehemaligen Leichtathletinnen, Volleyballerinnen, Handballerinnen, Frauen mit Lust an der Bewegung und erfahrenen Fußballerinnen zelebrieren jedes Wochenende Fußball vom Feinsten. Aufgrund des nicht mehr ganz so niedrigen Durchschnittsalters wird nicht trainiert, sondern lediglich am Wochenende gewettkämpft, ganz im Sinne des klassischen "learning by doing". Kleine konditionelle Schwächen werde ausgeglichen durch Herzblut, Spielwitz und eine sagenhafte Fankurve. Die Heimspiele finden auf der wunderschönen Halbinsel Alt-Stralau statt. Eine Reise dorthin lohnt sich auf alle Fälle für alle, die schon immer mal gepflegten Fußball sehen wollten. Anstoß ist um 10.00 Uhr, so das im Anschluss an das Spiel ein leckeres Frühstück im Teamcafe auf alle wartet. "Outing erwünscht" (... Video) Montag, 26. Oktober 2009, 22.45 - 23.15 Uhr. In der Berliner Frauenfußball-Landesliga spielt eine Mannschaft, die nur aus lesbischen Spielerinnen besteht. Mit diesem offenen Bekenntnis ist der "SV Seitenwechsel" das wohl ungewöhnlichste Team Deutschlands und eine absolute Ausnahme. Mit im Team sind auch die ehemaligen National- bzw. Bundesligaspielerinnen Tanja Walther-Ahrens und Anouschka Bernhard. Sie bekennen sich heute zu ihrer Neigung, ein Schritt, der früher zu ihrem Karriereende geführt hätte. Ganz im Gegensatz zu heute. DFB ist beim Thema Homosexualität im Fußball erstaunlich liberal geworden: Er lässt Experten darüber diskutieren und startet sogar eine Kampagne gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben im Fußball gestartet. Denn nicht nur statistisch gesehen spielen in der Nationalmannschaft der Frauen auch Lesben mit. Doch öffentlich bekennen will sich hier niemand. Intern herrscht zumindest bei den Frauen ein offener Umgang mit der sexuellen Orientieren, in der Öffentlichkeit aber bleibt es ein Tabu-Thema. Warum? Gibt es eine Art Stillhalteabkommen, ausgesprochen von den Vereinen? Klar ist, Homosexualität ist auch im Frauenfußball immer noch ein absolutes Tabuthema, gut verborgen hinter einer Mauer des Schweigens.
Fotografische Impressionen gibt es hier:
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