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Berliner Sportvereine gibt es viele. Wir sind ein Sportverein für Frauen/Lesben, Trans*, Inter* und Mädchen. SEITENWECHSEL wurde 1988 gegründet.

Unser Verein ist heute ein queer-feministischer Lern- und Bewegungsraum, der von Haupt- und vielen Ehrenamtlichen gestaltet wird. Wir wünschen uns die Teilhabe und Selbstbestimmung von FrauenLesbenTrans*Inter* und Mädchen im Sport und auch sonst.

Wir kämpfen gegen jede Form von Diskriminierung. Wir lehnen jede Form von Diskriminierung ab. Wir wollen dafür möglichst sichere Räume schaffen. Alle sollen sich bei uns wohlfühlen.

Seitenwechsel hat ca. 900 Vereinszugehörige in über 75 Sportgruppen. Es gibt auch Schul-Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen. Wir bieten eine bunte Mischung unterschiedlichster Sportarten an. Bei unsereren Angeboten steht der Spaß an der Bewegung und am Miteinander im Vordergrund. In vielen Projekten ist der Verein sportpolitisch aktiv. Wir versuchen auch außerhalb von Seitenwechsel die Welt zu verändern!

Was uns besonders wichtig ist:

  • Es zählt die geschlechtliche Selbstdefinition. Du bestimmst, wie du angesprochen werden möchtest.
     
  • Du bestimmst deinen Namen und dein Pronomen. Wir akzeptieren gegenseitig, wie Menschen angesprochen werden möchten. Namen und Pronomen können sich (wie andere Dinge auch) ändern.
     
  • Es gibt viele Formen, wie Menschen ausgeschlossen werden. Es gibt z. B. Rassismus, Klassismus und Diskriminierung durch Behinderungen. Keine Diskriminierungsform ist wichtiger als eine andere. Verschiedene Diskriminierungsformen können zusammen wirken.
     
  • Wir wünschen uns im Verein einen bewussten Umgang mit Diskriminierungen. Die Sprache in den Sportgruppen sollte alle Menschen ansprechen. Sie sollte keine Menschen ausschließen.
     
  • Fehler können passieren. Wir wollen aus den Fehlern lernen. Wir haben deshalb z. B. ein Feedback-System. Wir freuen uns auf eure Anregungen!

 

(1) Es zählt die Selbstdefinition. Weil wir das oft gefragt werden und weil im Vereinsnamen nicht alle Identitäten ausreichend benannt werden können: Trans* umfasst alle Transidentitäten. Es gibt auch nicht-binäre Personen im Verein.

(2) Der Unterstrich (Gender Gap)
Tagtäglich wird uns vermittelt, es gäbe nur „Frauen“ und Männer“, „Mädchen“ und „Jungen“. Wir gehen davon aus, dass es viele Geschlechter gibt.  So ist das auch bei Seitenwechsel. Der Unterstrich (Gender_Gap) schafft einen Zwischenraum für weitere Geschlechter. Deswegen schreiben wir Trainer_in, Partner_in, Sportler_in, Schiedsrichter_in. So können sich alle gemeint und nicht ausgeschlossen fühlen. Gelesen wird der Unterstrich mit einer Sprechpause.