Strukturen für Trans* und Inter* im Sport

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“Strukturen für Trans* und Inter* im Sport” ist ein Projekt zur Bekämpfung von Trans*- und Inter*-Feindlichkeit im Sport. Das Projekt dient dazu Erfahrungen und Wissen zu Trans- und Intergeschlechtlichkeit im Sport zu sammeln, auszutauschen und zu verbreiten. Aus der Erkenntnis heraus, dass strukturelle Maßnahmen notwendig sind, um strukturelle Diskriminierung zu beseitigen, möchten wir mit diesem Projekt dazu beitragen, dass neben konkreten Sportangeboten im Teilhabeprogramm auch Expertise gebündelt und multipliziert wird, damit Veränderung auch in der Breite geschehen kann.

Das Hauptziel des Projekts ist es, ganz im Sinne des Teilhabeprogrammes, mittelfristig mehr trans*, inter*, und (darunter auch) nicht-binären (TIN) Sportler*innen einen gleichberechtigten Zugang, eine größere Beteiligung und bessere Möglichkeiten zur Entfaltung im Sport zu bieten.

Unser Gesamtansatz besteht darin, im Ergebnis Bildungsmöglichkeiten anzubieten, Wissen zu vergrößern, das Bewusstsein zu schärfen, Verständnis zu schaffen und die Akzeptanz zu erhöhen und dadurch Strukturen zu verändern. Zu den Maßnahmen gehören Sensibilisierungsmaßnahmen, die Ermittlung von und der Austausch über bewährte Verfahren, die Entwicklung einer Charta der geschlechtlichen Vielfalt im Sport, die Erhöhung der Kompetenz lokaler Multiplikatoren durch niedrigschwellige Wissensbausteine, und die Schaffung lokaler Netzwerke unter Einbezug der vorhandenen Kontakte zu verschiedensten Akteur*innen sowie Sportverbänden auf nationaler Ebene.

Das Projekt soll Fragen der folgenden Zielgruppen beantworten:

  • Sportvereine, Sportverbände und Sportverwaltungen

  • Interessenvertreter_innen des Sports, die auf lokaler (und teilweise nationaler) Ebene arbeiten (Profi- und Amateurvereine, etc.)

  • TINB Personen

  • NGOs und andere zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die im Bereich Gleichstellung, LGBTI oder spezifische TINB*-Themen im Sport tätig sind.


Um das Ziel zu erreichen, sollen

  1. in einem partizipativen Prozess eine Charta und „Wissensbausteine“ für die Vereinsarbeit erarbeitet werden.

  2. Die erstellten „Wissensbausteine“ sollen über Print- und Online-Medien allen Berliner Sportvereinen zugänglich sein. Dazu wird eine Kooperation mit dem Landessportbund eingegangen.

  3. Die Produkte sollen in Expert*innen-Treffen und Runden Tischen entwickelt und vorgestellt werden.

  4. Am Ende des 2. Projektjahres sollen ein größerer oder zwei kleinere Vereine bei der "Öffnung" für geschlechtliche Vielfalt beispielhaft begleitet werden.


Laufzeit des Projekts: 1.1.2020 – 31.12.2021

Projektverantwortliche:
Martin Munoz
martin(at)seitenwechsel-berlin.de

Conny-Hendrik Kempe-Schälicke
conny_hendrik(at)seitenwechsel-berlin.de
 

In Zusammenarbeit mit der Seitenwechsel Trans Inter Antidiskriminierung Arbeitsgruppe (TrIAD)

Gefördert im Teilhabeprogramm von der Senatsverwaltung für Inneres und Sport